Re: Jason Brown
von Jenne74 » 01.03.2009, 22:46
Baustellen gibt es bei den St. Louis Rams wahrlich genug. Eine davon ist mit Sicherheit die Offensive Line. Zwar mussten die Rams in der vergangenen Saison „nur“ 45 Sacks hinnehmen und verbesserten sich im Vergleich zur Saison 2007 damit. Doch zieht man in Betracht, dass die Rams damit immer noch das sechstschlechteste Team in dieser Kategorie sind, besteht in der Off-Season dringender Handlungsbedarf. Mit der Verpflichtung von Jason Brown konnte nun bereits eine Lücke geschlossen werden. Der Center wechselt von den Baltimore Ravens nach St. Louis und soll dem Linienbereich mehr Rückhalt verschaffen. Brown soll in den kommenden fünf Jahren ein Mindestsalär von 20 Millionen US-Dollar erhalten – mit etwaigen Bonuszahlungen sogar 37,5 Millionen US-Dollar. Damit avanciert der Spieler zum bestbezahlten Akteur auf seiner Position.
Für Brown, der als die beste Option bei den Free Agents galt, war bereits nach einem Besuch in St. Louis klar, dass er bei den Rams unterschreiben würde. Die sportliche Situation im mittleren Westen sei durchaus mit der Situation in Baltimore vergleichbar. Vor einem Jahr schlossen die Ravens die Saison mit einer Bilanz von fünf Siegen und elf Niederlagen ab. Im vergangenen Jahr kam Baltimore bis ins AFC-Championship-Spiel, mussten da aber den Pittsburgh Steelers den Vortritt lassen. „Es ist hier durchaus ein Potenzial vorhanden, mit dem wir etwas Besonderes erreichen können. Ich sage Ihnen bereits jetzt, dass wir besser sein werden als ein Team mit einer durchschnittlichen Abschlussbilanz“, versprach der Neuankömmling den Pressevertretern.
Nicht ganz so schnell mit seinem Entschluss, bei den Rams zu unterschreiben, war dagegen James Butler. Der Safety steht derzeit noch bei den New York Giants unter Vertrag, sucht aber auch einen neuen Arbeitgeber. Doch Butler verließ St. Louis wieder ohne seine Unterschrift unter einen Vertrag gesetzt zu haben. Ebenso verhandelt Head Coach Steve Spagnuolo noch mit CB Ron Bartel, der aber auch mit den Saints in Verbindung gebracht wird. „Wir drücken uns selbst noch die Daumen. Ich denke, dass wir in den nächsten Tagen ein paar Unklarheiten ausgebügelt haben werden“, erklärte der neue Cheftrainer der Rams.
Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
(Sir Peter Ustinov)